Der Vorstand des Hospizkreises

In der Mitgliederversammlung 2018 wurden Ingrid Camatta, Manuela Gäbler und Heidi Hassel für 2 Jahre in den geschäftsführenden Vorstand gewählt.
Uta Lahme scheidet auf eigenen Wunsch aus dem geschäftsführenden Vorstand aus.

Dem erweiterten Vorstand gehören nach der Wahl Stefanie Brandt, Ilona Düppe, Marion Kleine, Uta Lahme und Dorothee Martin an.

Zum Beirat gehören Wilderich von Boeselager, Christina Engel-Eisbach und Doris Steinhof.

 

Rückblick

Der Hospizkreis hat insgesamt 98 Mitglieder, davon sind 20 Mitglieder ehrenamtlich tätig.

Im Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres von März 2017 bis März 2018 fanden vier Vorstandssitzungen statt.

Im vergangenen Vereinsjahr wurden 80 Beratungen am Hospiztelefon durchgeführt.

13 Personen zwischen 57 und 97 Jahren wurden in ihrer letzten Lebensphase in ihrer Wohnung, im Krankenhaus und im Altersheim begleitet.
Manchen Angehörigen reicht ein Erstgespräch aus, um allein die letzte Lebensphase des Kranken bewältigen zu können. Es fanden fünf Erstgespräche statt.

Im Vereinsjahr 2017/18 gestaltete der Hospizkreis 16 Abschiedsfeiern für Verstorbene (7 Frauen und 4 Männer im Alter von 44 bis 88 Jahren), die vom Ordnungsamt bestattet wurden.
Seit dem Start in 2005 bis März 2018 sind insgesamt 186 Menschen durch den Hospizkreis mit einer würdevollen Trauerfeier verabschiedet worden. Seit Januar 2015 finden die Abschiedsfeiern, die von katholischen und evangelischen Geistlichen im Wechsel begleitet werden, jeden zweiten Donnerstag im Monat in der Trauerhalle des Friedhofs Am Limberg statt.
Die Stadtverwaltung Menden erhebt dafür keine Gebühr. Außerdem werden die Todesanzeigen von der WP kostenlos veröffentlicht.

Sieben öffentliche Montagstreffs mit Themen zu Sterben, Tod und Trauer gehörten auch zu den Aktivitäten des vergangenen Jahres; ebenso die Teilnahme am Hospiz- und Palliativtag in Hemer.

Kirchliche und politische Gruppen sowie Schulen wollten mehr über den Hospizkreis und seine Aufgaben wissen und luden ehrenamtliche Mitarbeiter zu Vorträgen ein.

Der Trauertreff „Lichtblick - Zeit für Trauernde“ besteht nun seit April 2013. Im Vereinsjahr 2017/18 haben 64 Besucher, darunter 47 Frauen und 17 Männer, den Treff im St. Vinzenz-Altenheim besucht. 22 Einzelgespräche (16 bei einem Mann und 6 bei einer Frau) wurden bei Hausbesuchen geführt. Die Rückmeldungen der Gäste waren bisher sehr positiv.

Der Stand auf dem Wochenmarkt von Anfang Mai bis Ende September fand auch in 2017 gute Resonanz. Deshalb soll diese Aktion weitergeführt werden. Jeweils zwei Ehrenamtliche stellten sich an 10 Freitagvormittagen dafür zur Verfügung.
Eine oft gestellte Frage der Besucher lautet: Wer könnte mir beim Ausfüllen der Vorsorgepapiere (Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht usw.) behilflich sein? Der Hospizkreis bietet auch dafür seine Hilfe an.

Seit August 2011 organisiert der Hospizkreis einen sog. Kontaktdienst auf der Palliativstation der Paracelsus-Klinik in Hemer, den 7 Hospizkreis-Aktive wahrnehmen. Einmal pro Woche besucht eine Ehrenamtliche oder ein Ehrenamtlicher die Patienten, die einen Besuch wünschen.
2017/18 wurden an 41 Tagen in 73 Stunden 113 Patienten- und Angehörigengespräche geführt. Auf Wunsch des Patienten besteht die Möglichkeit der Begleitung bei ihm zu Hause. Je nach Wohnort kann dieser Wunsch an den zuständigen Hospizkreis seines Ortes weitergeleitet werden.

Im vergangenen Vereinsjahr wurden den Aktiven 5 Supervisionen und 2 Fortbildungsveranstaltungen angeboten.
Das Netzwerk Hospiz MK Nord hat sich viermal getroffen. Dazu gehören die Hospizkreise Hemer, Iserlohn und Menden, das ambulante Kinder- und Familienhospiz "Zeitgeschenk" (Caritas Iserlohn), das stationäre Hospiz "Mutter Teresa" in Letmathe, der Palliativmedizinische Konsiliardienst NIL (Netzwerk Iserlohn/Letmathe) und das Diakonische Werk Bethanien e.V., Palliativpflege Iserlohn.
Ziel der Zusammenarbeit ist gegenseitiger Austausch und das gemeinsame Vorbereiten größerer Projekte.

Der letzte „Einführungskurs in die Sterbebegleitung“ wurde am 15. März 2018 beendet (siehe unter Aktuelles).

Das Tutorensystem hat sich bewährt. Vier erfahrene „Hospizler“ führen die „Neuen“ in die Sterbebegleitung ein und stehen ihnen und den anderen Aktiven für Fragen zur Verfügung.

 



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